Genug Zeit zum Wachsen – Biohähnchen aus Munzingen

Die 1500 Hühner von Jasmin Dürr und Julius Mager in Freiburg-Munzingen werden nach ihrem Tod nicht zu Fast Food zerhäckselt. Sie sind ein Festtagsbraten. Dafür sorgt ihr Preis.

 Ein schönes Leben. „Ich wollt, ich wäre ein Huhn, ich hätt’ nicht viel zu tun, ich legte täglich nur ein Ei. Und sonntags auch mal zwei.“ So besangen die Comedian Harmonists das Landleben.

Die 1500 Hühner von Jasmin Dürr und Julius Mager müssen nicht einmal ein Ei legen. Sie müssen nur groß und stark werden. Solange gönnen sie sich ein Bad in der Sandkiste, plustern ihre weißen Federn auf und ziehen Gräser, Kräuter, Würmer und Käfer aus dem Boden.

Nach ihrem Tod werden sie nicht zu Fast Food zerhäckselt oder landen im Tiefkühlfrikassee. Sie sind ein Festtagsbraten – sorgfältig zubereitet von Menschen, die schätzen, was auf dem Teller liegt.

Dafür sorgt ihr Preis. Während ein tiefgefrorenes Hähnchen im Supermarkt schon für gut zwei Euro pro Kilogramm zu haben ist, kostet die Bioalternative schnell das Drei- und Vierfache.

Genug Zeit zum Wachsen – Biohähnchen aus Munzingen (veröffentlicht am Do, 27. Oktober 2016 08:03 Uhr auf badische-zeitung.de)

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