Apfelküchle im Bierteig

Apfelküchle im Bierteig

Nicht umsonst ist der Apfel bei Groß und Klein gleichermaßen beliebt. Mit einem Wassergehalt von 85 Prozent ist er ein idealer Durstlöscher und enthält dabei nur etwa 50 Kilokalorien pro 100 g. Mit seinem hohen Anteil an Mineralstoffen, insbesondere Kalium, Magnesium, Calcium, Eisen und Phosphor ist der Apfel auch ein ausgezeichneter Energiespender. Direkt unter der Schale steckt zudem eine Vielzahl an Vitaminen, besonders Vitamin C, B1, B2 und E, die den Verzehr des Apfels zu einem besonders gesunden Genuss machen. Seine vielfältige Verwendung, ob roh, als Mus, als Saft, auf Torten oder Kuchen oder wie hier – knusprig ausgebacken in Bierteig – macht ihn zu einem absoluten Tausendsassa für die Küche.

Für 4 Personen

2 Eier (Gr. M)

1/4 l Weizenbier

1 EL Zucker

1/2 Vanilleschote (Mark)

250 g Weizenmehl

4 Äpfel (säuerlich z.B. Braeburn, Jonagold, Boskoop)

Erdnussöl (zum Frittieren)

Salz

1 Für den Teig die Eier trennen. Eigelbe mit Bier, Zucker, Vanillemark und 1 Prise Salz verrühren. 200 g Mehl darüber sieben und unterrühren. Das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen und unterheben. Die Äpfel schälen, mit einem Apfelausstecher die Kerngehäuse entfernen. Die Äpfel in fingerdicke Scheiben schneiden. Restliches Mehl auf einen Teller häufen.

2 In einem Topf 5 cm hoch Öl erhitzen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob das Öl heiß genug ist. Steigen beim Hineinhalten sofort Bläschen auf, hat das Öl die richtige Temperatur. Die Apfelscheiben erst in Mehl wenden, dabei überschüssiges Mehl durch klopfen entfernen, dann durch den Teig ziehen. Die mit Teig überzogenen Apfelscheiben vorsichtig in das Öl gleiten lassen und portionsweise goldbraun ausbacken, dabei einmal wenden. Die fertigen Küchlein mit einem Schaumlöffel herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

3 Die Apfelküchle mit Puderzucker bestäuben oder nach Belieben in Zimtzucker wenden. Noch heiß servieren. Dazu passt Vanillesauce oder -eis und (im Sommer) eine Himbeer-Coulis (siehe Küchengeheimnisse)

Küchengeheimnisse

Der Begriff »Coulis« stammt aus der französischen Küche und bezeichnet ein nicht gewürztes Püree aus Gemüse oder Obst. Heute wird der Name meist für feine Fruchtsaucen verwendet, so auch bei uns in der »Blume«. Für unsere Himbeer-Coulis 100 g Himbeeren mit 1 EL Puderzucker fein pürieren und durch ein Sieb streichen. Mit 1 EL Himbeergeist verrühren. Die Coulis mit einem Esslöffel auf die Teller träufeln oder in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle füllen und dekorativ auf die Teller spritzen – im Sommer ist das eine wunderbare Ergänzung zu unserem Traditionsdessert.

Dieses Rezept finden Sie im Kochbuch “Do Schmeckt’s!”
Fotos: Emil Bezold

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